Wie im „richtigen Leben“ beginnt die Firma mit der Geschäftsidee. Sobald die Gruppe eine zündende Idee entwickelt hat, mit der sich das Unternehmen gründen lässt, beginnen die Phasen der Firmengründung, der Finanzbeschaffung und dann der Geschäftsbetrieb.
Der Unterricht gliedert sich nach der Einführungsphase in zwei unterschiedliche Bereiche:
Einmal findet der Geschäftsbetrieb des Unternehmens statt: Dabei rechnet man mit 2 – 4 Stunden „Job“ für jedes Kursmitglied.
Daneben, vor allem in Phasen, in denen wenig Geschäftstätigkeit verlangt wird, werden die Jungunternehmer mit unterschiedlichen Bereichen einer Firma vertraut gemacht.
Nach Auflösung der Firma nach einem Geschäftsjahr erhält jeder, der mindestens 50 Stunden Arbeit nachweisen kann, eine Bescheinigung „Zertifikat junger Unternehmer“ vom Institut der Deutschen Wirtschaft in Köln.
Was wird von euch erwartet?
Wir brauchen Allrounder:
Ideen und Kreativität: Für Geschäftsidee, für deren Werbung und Umsetzung,
Zuverlässigkeit: In einer Firma muss man sich auf jeden bei jeder Aufgabe verlassen können,
sicheres Auftreten: Schließlich werden echte Waren gehandelt und echte Verträge abgeschlossen mit echten Geschäften,
gute Rechenkenntnisse: Denn wer will schon pleite gehen, weil er sich verkalkuliert hat,
sichere Rechtschreibung: Das ist bei Geschäftsbriefen und Sitzungsprotokollen wichtig,
Computerkenntnisse, weil die Geschäftsidee ja vielleicht auch in der Öffentlichkeit präsentiert werden soll,
Engagement: Für die eigene Firma,
praktische Fähigkeiten: Je nachdem, welche Produkte erstellt werden, solltest du an Werken oder Basteln Spaß haben,
und natürlich Interesse für alle wirtschaftlichen Zusammenhänge.
Du bist falsch bei uns, wenn
du wenig eigene Ideen hast,
du nicht bereit bist, zwischendurch auch mal etwas mehr für die Schule zu tun
du den Unterricht in der Schule nur absitzen möchtest.
du nicht bereit bist, in einem Team zu arbeiten, in dem auch mal andere das Sagen haben.



