Eine U-Bahn für Haßlinghausen? Reicht der große Busbahnhof mit Verbindungen in die ganze Welt nicht?

Die Theater-AG „Kunststoff“ der Wilhelm-Kraft-Gesamtschule entführt die Zuschauerinnen und Zuschauer in die Welt des Absurden, mit dem Theaterstück „Die Liebenden in der Untergrundbahn“ am 16. und 17. September 2010.

Ort des Geschehens ist eine U-Bahn-Haltestelle in einer Großstadt. Der rote Faden - ein Liebespaar ohne Namen: Er und Sie, die manche Hürde überwinden müssen, um sich nicht in der Anonymität der U-Bahn und der Begrenztheit ihrer Sprache zu verlieren. Sie retten ihre Liebe vor der Anonymität, der Entfremdung, der Vereinzelung in der Masse und mehr, sie berühren mit ihrer Liebe die erstarrten Individuen.

Der Autor des Stückes, Jean Tardieu, war ein bekannter, französischer Lyriker und Surrealist und noch vieles mehr. Sein Thema war Menschen und Sprache. Als Vertreter des absurden Theater, rebellierte er gegen die starren dramaturgischen Regeln des Theaters und suchte nach neuen Ausdrucksformen. „Die Liebenden in der Untergrundbahn“ ist eines seiner populärsten und meist gespielten Stücke.

Keine einfache Aufgabe für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 bis 11, sich sowohl mit einer neuen Form der Sprache als auch mit dieser Art der Darstellung auseinanderzusetzen.

Premiere ist am Donnerstag, 16.09.2010, eine weitere Vorstellung findet am Freitag, 17.09.2010 in der Halle F der Wilhelm-Kraft-Gesamtschule in Sprockhövel-Haßlinghausen (Geschwister-Scholl-Str. 10) statt. Einlass ist um 19.30 Uhr, Spielbeginn 20 Uhr.

 

Eintritt: € 5,- / ermäßigt € 3,-

Karten zu den Öffnungszeiten des Sekretariats in der Wilhelm-Kraft-Gesamtschule oder via Email: christine.niephaus@ge.en-kreis.de

 

 Für das leibliche Wohl vor und nach der Veranstaltung sorgen Schülerinnen und Schüler aus dem 11. Jahrgang.